Immergrüne Hecken

Immergrüne Hecken

Hecken haben so viele Vorteile, sie bieten eine Abgrenzung zum Nachbarn oder zur Straße und sind außerdem ein super Sicht- und Windschutz. Das kann natürlich auch ein Zaun leisten, aber etwas Lebendiges wie eine Hecke ist doch viel schöner. Damit Sie wissen, welche Heckenarten Sie da zur Auswahl haben und die jeweiligen Vor- und Nachteile, die stelle ich Ihnen heute vor.

Die Thuja-Hecke

Als Lebensbaum wird die Thuja-Hecke auch bezeichnet. Sie wächst schön schnell und liefert auch schnell ein dichtes Ergebnis. Auch im Winter ist sie schön grün und anfangs lässt sie sich leicht in Form bringen. Nach einigen Jahren wird es leider immer schwieriger, die Hecke in Form zu halten, ohne das sie auskahlt. Die Thuja Hecke ist giftig und macht damit ökologisch keine besondersgute Figur. Vögel können zwar in ihr gut nisten, aber für Insekten ist da nicht viel zu holen.
Fazit: Die Hecke kostet nicht viel, wächst schnell und ist auch schnell dicht. Allerdings ist sie giftig, kahlt später schnell aus und ist ökologisch gesehen nicht der Bringer.

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Die Kirschlorbeer-Hecke

Der Kirschlorbeer ist unter anderem so beliebt, weil er große, immergrüne und glänzende Blätter hat. In der Anschaffung ist er nicht teuer, aber diese Hecke ist nur bedingt winterhart. Es reicht eine einzige Nacht unter -20°C und die Pflanze friert komplett ab und wird braun. Aus ökologischer Sicht hat sie auch nicht viel zu bieten, da die wenigen ausgebildeten Blüten als Nahrungsquelle nicht viel zu bieten haben.
Fazit: Für ein mildes Klima ist die Hecke geeignet, aber es gibt Bessere.

Die Fichten-Hecke

Als einheimische Pflanzenart hat diese Hecke schon mal einen ökologischen Vorteil. Vögel profitieren von der Fichtenblattlaus, die sich in solchen Hecken gut ausbilden. Für Amseln, Grünfinken und andere Vögel bietet diese Hecke gute Nistmöglichkeiten. Ein Nachteil der Fichten-Hecke: Sie lässt sich schwierig in Form halten.

Die Eiben-Hecke

Eine immergrüne Hecke, die vor Wind schützt, gut aussieht, auch noch ökologisch wertvoll ist und fast für die Ewigkeit, das ist die Eiben-Hecke. Kräftige, dunkelgrüne Nadeln das ganze Jahr über sind Erkennungsmerkmale dieser Heckenart. Allzu viel Schnittpflege braucht sie auch nicht. Für viele Singvögel sind ihre roten Früchte richtige Leckerbissen. Es ist wichtig zu wissen, dass die Eiben-Hecke giftig ist. Die Ausnahme sind hier die Fruchtkörper der roten Früchte, die lecker süß schmecken und die man sogar weiterverarbeiten kann. Die Kerne der Früchte darf man aber nicht mitessen.

So viel zu satten, immergrünen Hecken. Nächstes Mal geht es um schöne und essbare Alternativen.

Jens May

<a href="https://www.gartenmayster.de/meine-leidenschaft"><strong>Den Grünen Daumen haben Sie, Sie müssen ihn nur benutzen.</strong></a> Ihr Jens May

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